{"id":563,"date":"2012-03-30T10:10:56","date_gmt":"2012-03-30T08:10:56","guid":{"rendered":"http:\/\/steffen-klein.net\/?p=563"},"modified":"2014-09-06T16:43:07","modified_gmt":"2014-09-06T14:43:07","slug":"chiang-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/steffen-klein.net\/?p=563","title":{"rendered":"Chiang Mai"},"content":{"rendered":"<p><strong>22.03. &#8211; Tag 22 &#8211; Endlich angekommen. Massage, Meditation and Concentration.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Nach 44 st\u00fcndiger Reise haben wir unser Ziel erreicht. Stinkig, dreckig und ersch\u00f6pft, suchen wir uns ein Hostel. Bereits f\u00fcr umgerechnet 2.50\u20ac bekommt man hier ein anst\u00e4ndiges Zimmer in einem Hostel. Nachdem wir ein bisschen unser neues Umfeld erkundet haben, gehts zur Thaimassage in den Women Prison. Ein Geheimtipp. Massage im Frauengef\u00e4ngnis. Wiedereingliederung thai-style. Die M\u00e4dels sind alle super lieb, die meisten in unserem Alter und sitzen nur f\u00fcr kleinere Delikte, meist nur f\u00fcr wenige Monate. Wie wir sp\u00e4ter erfahren, nutzen es manche als M\u00f6glichkeit um eine kostenlose Ausbildung zu erhalten. Ungew\u00f6hnlich, aber die M\u00e4dels wissen, was sie tun&#8230; Wie auf Wolken schweben wir nun durch die chaotischen Stra\u00dfen der nordthail\u00e4ndischen Gro\u00dfstadt. Die Rose des Nordens. Den Namen hat sich die Stadt durchaus verdient; man kommt keine paar Meter weit ohne einen wundersch\u00f6nen Tempel vorzufinden. Die gesamte Altstadt ist eine Augenweide. Besichtigen dann auch noch einen der bekanntesten Tempel &#8211; Wat Phra Singh. Dort erfahren wir, dass Abends in einem anderen Tempel eine Einf\u00fchrung in die Meditation stattfindet, wo wir daraufhin auch hingehen. Man hat ebenfalls die Chance mit den M\u00f6nchen ins Gespr\u00e4ch zu kommen, was sich jedoch teilweise aufgrund der Sprachbarriere als schwierig erweist. Dennoch eine lohnenswerte Erfahrung. Abends schlendern Annika und Claudi noch ein wenig \u00fcber den Nachtmarkt.<\/p>\n<p>[simage=783,400,n,center,none]<\/p>\n<p><strong>23.03. &#8211; Tag 23 &#8211; In Touch with the Elephants and a Monk<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Haben uns nun doch f\u00fcr eine Elefantentour entschieden, jedoch gegen einfaches Elefantenreiten. Wir m\u00f6chten lieber mehr von den Tieren erfahren, ihr Verhalten, ihr Wesen und den Umgang mit ihnen. Gehen deshalb fr\u00fch morgens auf ein Elefanten Trainings Camp. Sind positiv \u00fcberrascht, dass es hier eher famili\u00e4r zugeht. Wenige Touristen, lediglich 6 Elefanten und deren Trainer (Mahouts), sowie einige Angestellte. Nachdem wir den Umgang, sowie die thail\u00e4ndischen Kommandos zum Reiten erlernt haben, geht es mit 2 der Elefanten auf eine kleine Dschungeltour. Ohne Sattel und die Elefantenf\u00fchrer, die die Elefanten seit \u00fcber 20 Jahren kennen, begleiten uns lediglich zu Fu\u00df. Unsere Elefanten h\u00f6ren zum Vergn\u00fcgen der F\u00fchrer nur sp\u00e4rlich und mit Verz\u00f6gerung auf unsere Anweisungen&#8230; Man hat das Gef\u00fchl, dass die Tiere hier gut behandelt werden. Wieso auch nicht? Die Tiere sind arbeitslos, wie viele andere hier, da sie nicht mehr f\u00fcr die Waldarbeit ben\u00f6tigt werden. Sie d\u00fcrfen hier nun ihren Lebensabend fristen, es wird nichts mehr von ihnen erwartet. Finanziert wird das ganze durch die Touristen. Wie es jedoch fr\u00fcher war, bleibt ein Geheimnis&#8230; Danach geht es noch mit den Elefanten in den Flu\u00df um diese zu baden. Sie genie\u00dfen es sichtlich und fangen sofort an sich und uns mit Wasser zu bespritzen. <\/p>\n<p>[simage=789,400,n,center,none]<\/p>\n<p>Am Ende haben wir auch noch die Gelegenheit fritierte Maden und Heuschrecken zu probieren. Das lassen wir uns auch nehmen. Endlich. Steffen findet sogar fast gefallen an den Heuschrecken. Sch\u00f6n salzig, ein wenig wie Chips oder \u00e4hnliches. Wir anderen st\u00f6ren und ziemlich an den vielen kleinen Beinchen&#8230; Auf dem R\u00fcckweg lernen wir einen Einheimischen in unserem Alter kennen und verabreden uns f\u00fcr den Abend mit ihm. W\u00e4hrend des ersten Bierchens erfahren wir von ihm, dass er bis vor 10 Tagen als M\u00f6nchsnovize im Kloster gelebt hat. <\/p>\n<p>[simage=799,400,n,center,none]<\/p>\n<p>Er hat noch nie getrunken, noch nie gesungen, noch nie getanzt, noch nie geraucht&#8230; Er, ebenso  wie wir, hatten unglaublich viel Spa\u00df&#8230; it was legen&#8230; <\/p>\n<p>&#8230;wait for it&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;dary!<\/p>\n<p><strong>24.04. &#8211; Tag 24 &#8211; Die unertr\u00e4gliche Leichtigkeit des Nichtstuns<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Wir verschlafen. Wir verschlafen heute den ganzen Tag. Die Hitze und der lange Abend haben uns ein wenig zugesetzt. Wir sind im Urlaub und dennoch f\u00fchlen wir uns ein wenig schlecht, dass wir einfach nichts tun. So viele M\u00f6glichkeiten und dennoch bleiben alle an diesem Tag ungenutzt. Wir k\u00f6nnen uns lediglich am Abend noch aufraffen ein wenig auf den Markt einkaufen zu gehen. Nichts tun, kann ja so anstrengend sein&#8230;<\/p>\n<p><strong>25.04. &#8211; Tag 25 &#8211;   Don&#8217;t worry, chicken curry!<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Zusammen mit einem anderen Deutschen nehmen wir heute an einem Thaikochkurs teil. Es stellt sich heraus, dass unsere Gruppe schlie\u00dflich aus 7 Deutschen, sowie einer Neuseel\u00e4nderin besteht. Oh man, wir sind echt \u00fcberall&#8230; Eine echt nette Truppe und das Kochen macht auch viel Spa\u00df. Lernen viel \u00fcber die verschiedenen Gew\u00fcrze und Zutaten und deren Zubereitung. Daheimgebliebene, ihr d\u00fcrft euch freuen, vielleicht wird ja der ein oder andere bald mal bekocht&#8230; Am Abend geht es auf den ber\u00fchmten Sunday Walking Market. Shoppen ist angesagt, die anfangs noch leichten Backpacks werden immer schwerer. Sp\u00e4ter geht es noch mit den Leuten aus dem Kochkurs in eine Bar. Auch unser M\u00f6nchsfreund ist wieder mit von der Partie.<\/p>\n<p>[simage=795,400,n,center,none]<\/p>\n<p><strong>26.04. &#8211; Tag 26 &#8211; Umbrella Village<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Da wir weitestgehend auf Taxifahren verzichten m\u00f6chten, mieten wir mal wieder zwei Roller. Sind ja mittlerweile ge\u00fcbt, da d\u00fcrfte auch der Stadtverkehr kein Problem sein. Kommen zum Gl\u00fcck heil im Umbrella Village an, wo sich viele K\u00fcnstler tummeln. Hier werden auch die typischen Asiatischen Schirme hergestellt und bemalt. Alles in Handarbeit versteht sich. Gegen eine kleine Spende kann man sich auch selbstmitgebrachte beliebige Gegenst\u00e4nde verzieren lassen. Faszinierend mit welcher Leichtigkeit die K\u00fcnstler das machen&#8230;<\/p>\n<p>[simage=800,400,n,center,none]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/steffen-klein.net\/?page_id=26&#038;shashin_album_key=51\">Bilder <strong>Chiang Mai<\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22.03. &#8211; Tag 22 &#8211; Endlich angekommen. Massage, Meditation and Concentration. Nach 44 st\u00fcndiger Reise haben wir unser Ziel erreicht. Stinkig, dreckig und ersch\u00f6pft, suchen wir uns ein Hostel. Bereits f\u00fcr umgerechnet 2.50\u20ac bekommt man hier ein anst\u00e4ndiges Zimmer in einem Hostel. Nachdem wir ein bisschen unser neues Umfeld erkundet haben, gehts zur Thaimassage in&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/steffen-klein.net\/?p=563\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Chiang Mai<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[21,24],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/steffen-klein.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/563"}],"collection":[{"href":"https:\/\/steffen-klein.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/steffen-klein.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/steffen-klein.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/steffen-klein.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=563"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/steffen-klein.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/563\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":769,"href":"https:\/\/steffen-klein.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/563\/revisions\/769"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/steffen-klein.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=563"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/steffen-klein.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=563"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/steffen-klein.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=563"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}